Am 27. Februar, 2026 um 19:00 Uhr lädt das Haus am Lützowplatz in Berlin zu einem besonderen Abend ein: Kurator Max Dax spricht mit dem bosnischen Künstler Radenko Milak über seine sehenswerte Ausstellung Post-Millennium Tension.

„Mein Unterbewusstsein ist schwarz-weiß“ Radenko Milak im Gespräch mit Max Dax, Co-Chefredakteur NBIZ · Neue Berliner Illustrierte Zeitung
Der Titel der aktuellen Ausstellung im Haus am Lützowplatz „Post-Millenium Tension" lässt sich als Hinweis auf die Spannungen seit dem Jahrtausendwechsel verstehen. Milak malt darin das Bild einer aus den Fugen geratenen Welt im noch jungen 21. Jahrhundert. Sinnbildlich dafür steht der Brand von Notre-Dame de Paris, den der Künstler 2019 in Paris miterlebte und noch in derselben Nacht künstlerisch festzuhalten begann.
Im Zentrum stehen Milaks Aquarelle, die sich mit Fragen der Erinnerung auseinandersetzen – insbesondere im Pendelschlag zwischen persönlicher und gesellschaftlicher Erinnerung. Ausgehend von Dokumentarfotografien, Zeitungsbildern, ikonischen Film-Stills sowie eigenen Erfahrungen – etwa während des Corona-Lockdowns – untersucht Milak, wie visuelle Medien unser historisches Bewusstsein prägen.
Der Titel der Ausstellung verweist zugleich auf das Album „Pre-Millennium Tension" (1996) des britischen Musikers Tricky. Bereits 2019 zeigte Kurator Max Dax Arbeiten von Radenko Milak in der vielbeachteten Ausstellung HYPER – A Journey Into Art and Music in den Deichtorhallen Hamburg.
Medienpartner der aktuellen Ausstellung ist die NBIZ, Neue Berliner Illustrierte Zeitung, in der ein ausführliches Gespräch zwischen Dax und Milak erschienen ist.
save the date:
27. Februar 2026 · 19:00 Uhr
ARTIST TALK mit Max Dax & Radenko Milak
Haus am Lützowplatz
Lützowplatz 9
10785 Berlin
Die Ausstellung ist noch bis 8. März 2026 zu sehen.
www.hal-berlin.de



